Ist ein Zahndefekt so umfangreich, dass eine Restauration mit Kompositen (mit keramischen Füllkörpern versehene Spezialkunststoffe, „plastische Keramik“) nicht ausreicht, wird eine Krone oder Teilkrone notwendig, die Ihrem Zahn seine Stabilität zurückgibt. Bei Zahnlücken kann eine Brücke als fest sitzender Zahnersatz zum Einsatz kommen. Brücken dienen der Wiederherstellung einer gleichmäßigen Kaufunktion und können Zahnverschiebungen und ihre Folgen verhindern. Auch Implantate müssen nach dem Einheilen mit Kronen versehen werden.

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Die Zahnärztliche Prothetik (von altgriechisch: πρό (pro) „vor, anstatt“ und ϑέσις (thesis) „das Setzen, Stellen“) ist ein medizinisches Fachgebiet, das sich schwerpunktmäßig mit der oralen Rehabilitation bei fehlenden Zähnen und bei umfangreichem Verlust von Kiefer- und Gesichtsteilen (Überschneidung mit Epithetik) befasst. Sie umfasst alle damit zusammenhängenden biologischen, funktionellen, psychosozialen, materialkundlichen und technologischen Aspekte.

Kronen werden aus den unterschiedlichsten Materialien gefertigt, je nachdem, wo und wie ihr Einsatzbereich geplant ist. Angefangen von reinen Metallkronen aus Gold oder Nicht-Edelmetallen, über keramikverblendete Kronen bis hin zu metallfreien Vollkeramik-Kronen aus Zirkoniumdioxid oder Lithiumdisilikat, die geklebt und nicht zementiert werden.

Wenn größere Zahnlücken vorhanden sind, wird man auf sogenannte Prothesen zurückgreifen, die man gleichermaßen derart gestalten kann, dass ein Höchstmaß an Funktionalität, Ästhetik, Beständigkeit und Komfort gewährleistet ist.

Alternativen dazu stellen nur Implantatversorgungen dar; siehe auch Implantologie.