Die Parodontitis ist eine Erkrankung mit hohem Rezidivrisiko, d.h. sie tritt bei fehlender oder ungenügender Nachsorge erneut auf. Deshalb sollen Patienten, die an einer Parodontitis erkrankt sind und entsprechend  behandelt wurden, regelmäßig betreut und nachbehandelt werden (Unterschützende Parondontitis-Therapie UPT). Die Intervalle entsprechen immer dem jeweils  weiteren individuellen Parodontitisrisiko. Dieses wird mit Ihnen persönlich besprochen und entsprechend den erhobenen Parametern individuell festgelegt. Die Grundlage dafür sind sorgfältig durchgeführte Studien in der Schweiz und in Skandinavischen Ländern, die zeigen, dass bei einer optimalen Nachsorge das Risiko, Zähne durch Parodontitis zu verlieren, sehr gering ist.

Die UPT umfasst regelmäßig die Zahnärztliche Untersuchung, die Messung der Zahnfleischtaschentiefen mit Erhebung des Taschen-Blutungsindex als Gradmesser einer Entzündung (sog. Reevaluation), die Hygiene-Indizes, die Professionelle Zahnreinigung PZR, inklusive – falls erforderlich bei Wiederauftreten tiefer Zahnfleischtaschen – subgingivales Scaling einzelner Zähne (Taschenreinigung) als PZTR und abschließende lokale Fluoridierungen.

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