Auch die Kiefergelenke bekommen Arthritis oder Arthrose. Bei Fehl- oder Falschfunktionen der Kaumuskulatur oder bei abgesunkenen Bissverhältnissen bei Knirscherpatienten können pathologische Zustände (Craniomandibuläre Dysfunktionen CMD) entstehen, die behandelt werden müssen.

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Im Alltag haben Zähne beim Kauen, Schlucken, Sprechen etc. täglich etwa 40 Minuten direkten Kontakt miteinander. Die restliche Zeit sollten Kiefer und Kaumuskulatur entspannt sein. Ist jedoch das Kausystem gestört oder die Muskulatur dauerhaft angespannt, kann es zu erheblichen Beeinträchtigungen kommen. Die Folge: Knacken oder Schmerzen der Kiefergelenke, eingeschränkte Beweglichkeit, Zähneknirschen, Muskelverspannungen, Kopfschmerzen bis hin zu chronischen Verspannungen.

Wenn sich solche Erkrankungen durch Schmerzen oder Kiefergelenksknacken bemerkbar machen, muss mit einer sogenannten „Aufbiss – Schiene“ bzw. „Knirscher – Schiene“ dem entgegengewirkt werden. Manchmal sind zusätzlich weitergehende Maßnahmen notwendig: In seltenen Fällen ist eine vorangehende aufwändige Diagnostik notwendig, die auch instrumentelle Befunderhebung mit einschließt (Funkionsanalyse). Auch gibt es Fälle, in denen nach Funktionsanalyse eine Physiotherapie angezeigt ist.