Zertifizierung durch die APW und die DGZ:

Dr. Wolfgang Stähler verfügt seit 2009 über eine zusätzliche umfangreiche Spezialausbildung mit abschließender Prüfung und Zertifizierung (Curriculum Endodontologie) und wird von der Deutschen Gesellschaft für Endodontologie und Traumatologie als zertifiziertes Mitglied empfohlen (www.dget.de).

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Durch moderne Techniken in der Wurzelkanalbehandlung / Wurzelbehandlung (Endodontologie) bieten wir die Möglichkeit, Ihren Zahn so zu behandeln, dass man ihn erhalten kann statt ihn zu ziehen. Für einen Zahn, der ein unverzichtbarer Brückenpfeiler ist, kann dies entscheidend sein. Die Kosten für eine neue Brücke oder ein Implantat sind erheblich höher als für eine aufwändige Wurzelkanalbehandlung. Bei einer Wurzelkanalbehandlung werden – immer unter Kofferdam – Bakterien und Gewebereste aus dem Kanalsystem sowie den Verästelungen entfernt, anschließend mit einer fest werdenden Paste gefüllt und bakteriendicht (gegen Re-Infektion) versiegelt.

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Unter Endodontie oder Endodontologie (griech. ἔνδον [endon] innen, ὀδόντος [odontos] Zahn, λόγος [logos], Lehre − die Lehre vom Zahninneren) versteht man einen Teilbereich der Zahnheilkunde, der sich schwerpunktmäßig mit Erkrankungen des Pulpa-Dentin-Komplexes und des periapikalen Gewebes beschäftigt. Das Ziel der endodontischen Behandlung ist immer die Erhaltung des eigenen Zahnes. Pulpitiden sind akute oder chronische Entzündungen der Pulpa (Zahnmark – Blut- und Lymphgefäße, Nerven und Bindegewebe).

Wurzelbehandlungen erfordern sehr viel Zeit, Erfahrung, Sorgfalt und Fachkenntnis. Neue Methoden, Instrumente und Hilfsmittel (wie das Dental-Mikroskop, elektrometrische Längenbestimmung, ultraschallunterstützte Wurzelkanalspülung, thermoplastische Füllungstechnik und bakteriendichter adhäsiver Verschluss) haben die Erfolgsaussichten dieser Behandlungen erheblich steigen lassen. Selbst bisher als extraktionsreif angesehene Zähne (z.B. bei „via falsa“ oder großen Knochenauflösungen im Bereich der Wurzelspitze oder im Zwischenwurzelbereich) können wir so als spezialisierte Praxis mit modernen Materialien (Mineral Trioxide Aggregat MTA) heute erfolgreich behandeln. Bei ausreichender Restzahnsubstanz ohne Zahnlockerung wird eine Extraktion dann in der Regel vermieden.